Das Dreiländertreffen
2002 stand ganz im Zeichen
der
Interkulturellen Kommunikation!
Freitag
Eröffnung und Einstimmung in das Tagungsthema. Die Hofstede-Kategorien
als umgreifende Handlungsbeschreibung zu erwartender Muster und Weltbildprägungen.
Informelles Zusammensitzen
Interkultureller
Samstag
Begrüssung im Wanger-Haus im Herzen von Vaduz:
Frau Renate Bachmann, Geschäftsführerin der W&S Personalmanagement
AG
H.K.J. Fritsche, Präsident des HANLP
Projekt Weltethos nach Hans Küng
Neue Paradigmen
Einführung und Grundgedanken
Workshop: Skizze zu einem Design für ein NLP-Format „Weltethos“
Müslüme Kücük und Hatice Akum, Vertreterinnen des Islamischen Vereins
Islam im Alltag: Regeln, Rechte und Pflichten. Wie die Religion Alltäglichkeit
durchdringt.
Workshop
Koranschulen und Regeln des Islam als Prägung des Lernverhaltens. Wie
kann reflektierendes Lernen dritter und vierter Ordnung wertschätzend in
Einklang gebracht werden. Welche Ressourcen sind zu nutzen z.B. Sure 59,
Vers 2: Aufforderung zum Philosophieren?
Weltentwürfe
Gibt es Monotheismen? Welche Prägungen schaffen welche Weltbilder und
was sind die erforderlichen Vorannahmen zu einer Welt wertschätzenden
Umgangs, oder können wir ohne Konflikte leben?
Feministische Lesung der Genesis, oder vom Segen der Vertreibung aus dem
Paradies: Workshop geleitet von Hermann K.J. Fritsche, Präsident des
HANLP.
Führung durch die fürstliche Kunstsammlung resp. Sammlung des
Kunsthauses Vaduz.
Anschl. Lose Fäden verknüpfen, Knoten entfalten
Erwachender
Sonntag
Mentaltraining als Interkultureller Brückenschlag: Ein Beitrag der
Vorstandsmitglieder des HANLP Monica Kröger & Ursin Maggi
Ein Versuch: Die NLP-Verbände als sich gegenseitig befruchtende
Kulturen: Was den Österreichern ermöglicht, zu vermeiden, welches den
Schweizern die Entmöglichung der deutschen Vermeidung bedeutet, oder wie
erwachen wir aus unserer Ländertrance zu einem verbindenden Dialog und
gemeinsamen Realitätsentwurf. Eine Lektion in praktischem PKL -
Polykontexturale Logik, oder die Kunst Widersprüchlichkeiten zu geniessen
– die uns erleben lässt, welche neue Metaphorik auf dem Hintergrund
einer abstrahierten Positionierung möglich ist. Die entsehenden Resultate
werden in entsprechender Form Eingang in eine Schlussverlautbarung finden,
die das Grundsätzliche der Zusammenarbeit und gegenseitiger Wertschätzung
zusammenfasst, das richtige Mass von Nähe und Distanz umschreibt, Regeln
zur Unterstützung individueller Freiheiten begreift.
In einem weiteren Schritt werden wir explorativ abschreiten: Was sind die
zu fördernden Ent- und Ermöglichungen der inhärenten Amerikanismen und
was wäre ein Standard hinter dem Standard. Wie sieht ein Curriculum eines
Advanced Master der Interkulturellen (NLP)-Kommunikation aus und welcher
Verpflichtung erwächst jedem NLP-gebildeten aus eben diesem Wissen und Können
interkulturelle Brücken zu einem Weltethos zu bauen. In diesem Sinne
werden wir vielleicht bis zur Frage vorstossen. Braucht der NLP’ler
Demut, oder ist er rück-sichtsloser Macher?
Abschlussrunde Aller: Fortlaufende Assoziationen zu den Aspekte des
interkulturellen Dialogs. Erarbeiten einer Grundsatzerklärung zur wertschätzender
Zusammenarbeit und Umschreibung einer Vision des NLP. Welche
Ausbildungsmerkmale haben die Ausbildungen zum Trans-NLP-Kommunikator im
multikulturellen Global Village?