Kaderseminare®     

          Ein Konzept des Wirtschaftsforums für kreative Führung und Global-Strategien GmbH

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Generalist oder Spezialist?

Think Global Act local gilt auch im Bildungswesen

 

Polarisierungen sind immer wieder beliebte Mittel, Inhalte deutlich zu machen. Sicherlich ist es leichter über Unterschiedbildung schwierige Inhalte zugänglich und erfahrbar zu machen. Doch nicht jede Polarisierung bietet wirkliche Wahlmöglichkeiten; oft sind es – taktische – Scheinangebote, welche eine bestimmte Meinung manipulieren sollen, oder z.B. ein Angebot in eine besondere Richtung attraktiv zu machen. So wäre auch die Gegenüberstellung von Generalist zum Spezialist eine solch scheinbare Widersprüchlichkeit, vergleichbar dem Ansinnen beim Hausbau wählen zu müssen, mit dem Fundament, oder dem Dach zu beginnen.

Unter Vorwegnahme später Anforderungen an Spezialkenntnisse wird häufig auf das klassische humanistische Bildungsideal zugunsten einer möglichst frühen Spezialisierung verzichtet. Nun ist aber gerade der Bildungsbeflissene ohne Grundwissen nicht in der Lage, sich für eine bestimmte Spezialisierung zu entscheiden und macht er es trotzdem, wird er mit vielfältigen Problemen in der praktischen Umsetzung konfrontiert. Spezialwissen ohne grundlegende Kenntnisse des allgemeinen Wissenserwerbes, ohne die Kenntnisse des Fundamentes der jeweiligen Spezialisierung, stösst im Angesicht komplexer Anforderungen rasch an seine Grenzen. So ist auch die moderne Globalisierungsmaxime deutlich nicht als Gegensatz, sondern als Ergänzung formuliert: Eigne Dir möglichst global eine Übersicht möglicher Wissensinhalte und deren Grundlage an, auf das Du in einigen – wenigen – Spezialfällen zusätzlich erworbenes Spezialwissen nutzvoll für Lösungen einsetzen kannst.

 

Fundament der Kommunikation und Persönlichkeitsbildung

Im Bewusstsein solcher Notwendigkeit fördert und unterstützt beispielweise das Berufs- und Weiterbildungszentrum bzb in Buchs nicht nur vielfältige Spezialausbildungen, sondern legt mindestens ebensoviel Wert auf Grundlagenbildung. Zum Beispiel im Bereich Kommunikation werden nicht nur Rhetorikkurse verschiedener Art, Coaching oder andere spezielle persönlichkeitsbildende Kurse angeboten, sondern seit etlichen Jahren mit Erfolg ein NLP-Lehrgang bis zur Master-Stufe als Grundlage jeglicher Kommunikation durchgeführt. NLP als der Ursprung und Grundmodell systemischer Vorgehensweise, systemischen Coaching oder systemischer Therapie vermittelt den Teilnehmern jene Grundhaltung, die sie befähigt Probleme in ihrer vielschichtigen – globalen – Verstrickung zu erfassen und lokale – spezielle – Lösungen zu erarbeiten. Bezeichnungen wie systemisches NLP die man gelegentlich trifft, sind keine Abgrenzung oder Alternative, sondern lassen nur auf die Unkenntnis des Urhebers solcher Bezeichnung schliessen. NLP ist systemisches Denken oder Coaching schlechthin.

Wer demnach erfolgreicher Spezialist werden möchte, ist gut beraten, sich erst eine möglichst weitfassende Grundlage zu verschaffen, die es ihm dann auch ermöglicht, vielfältige Spezialanwendungen zu verbinden, um in komplexer Anforderung zu bestehen. Nach solch grundlegender Ausbildung ist es dann auch wesentlich leichter sich für ergänzende Spezialisierung sinnvoll zu entscheiden. Dafür ist das „Büechli“ des bzb alleweil ein guter Wegweiser: So beginnt zum Beispiel das nächste NLP-Practitioner-Seminar schon am

17. Februar 2006. Bereits an diesem Basis-NLP-Seminar erfahren die Teilnehmer Wirkung und vielfältige Anwendungsmöglichkeiten des systemischen Denkens und Handelns in seiner praktischen Umsetzung in jedem Berufsfeld.